Willkommen auf unserer Website

Die Friedensschule Plauen - Oberschule ist eine Schule mit Tradition, in der schon viele Eltern unserer Schüler unterrichtet wurden. Das Kollegium berücksichtigt im Unterricht vielseitige Methoden und Formen des Lernens. Unser Ziel ist die Gestaltung der Schule als Ort des Lernens und Lebens, an dem sich Kinder und Erwachsene wohlfühlen, sich gegenseitig wertschätzen und gemeinsam miteinander und voneinander lernen.

Wir bieten unseren Schülerinnen und Schülern in unserer Schule moderne Unterrichtsformen, um deren individuellen Lernbedürfnissen gerecht zu werden sowie Teamgeist und soziale Verantwortung ausbilden zu können. Egal ob Haupt- oder Nebenfach - wir vermitteln in allen Fachbereichen das entsprechende Wissen und fördern unsere Schüler mit zahlreichen GTA - Angeboten und Projekten.

 

Neigungskurs-Preis Sachsen - Schuljahr

 

2014/2015

 

geht an die Friedensschule Plauen

 

NK "Total sozial" überzeugt die Jury mit großem ehrenamtlichen Engagement, Kreativität und der Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern

 

Die sächsischen Fachberater für Neigungskurse suchten am 11.06.2015 in Zusammenarbeit mit dem Staatsministerium für Kultus und Sport, der SBA und dem SBI den

           NEIGUNGSKURS DES SCHULJAHRES 2014/2015

der Oberschulen des Freistaates Sachsen.

 

Bis zum 15.10.2014 hatten alle Schüler der Klassen 7-9 die Möglichkeit ihren Neigungskurse am Wettbewerb anzumelden.

Gesucht wurde ein gelungener Kurs, der die Neigungen der Schüler widerspiegelt, in dem alle Kursteilnehmer ihre Interessen einbringen können und wo die Arbeit einfach Spaß macht.

 

Eine Fachjury traf in den fünf Regionalstellen der Bildungsagenturen Zwickau, Chemnitz, Dresden, Leipzig und Bautzen eine Vorauswahl und lud die Vertreter der besten Kurse dann zum Endausscheid am 11. Juni 2015 in das Kultusministerium nach Dresden ein.

 

Beim Endausscheid konnte sich jeder Kurs nochmals 10 Minuten präsentieren.

Alle fünf Teams hatten sich mit ihren Lehrern einiges einfallen lassen, um die Jury von der Qualität ihres Kurses zu überzeugen.

Nachdem sich die Schulen aus Leipzig, Kodersdorf, Zwönitz und Schmiedeberg sehr stark präsentiert hatten, warteten Paul Eißner, Jonas Leiner und Annalena Kühnel aus der Friedensschule Plauen aufgeregt auf ihren großen Auftritt. 

 

"Über sieben Brücken musst du gehen..."

 

Projekt gefördert durch das Sächsische Ministerium für Kultus

 

Brücken zählen zu den ältesten Symbolen der Menschheit, einerseits als Bauwerke, um natürliche Hindernisse zu überwinden, andererseits als Metapher für die Beseitigung von Gegensätzen.

Ein Jahr lang beschäftigten sich Schüler der Friedensschule in den Fächern Kunsterziehung und Geschichte mit dem Projekt „Über sieben Brücken musst du gehen…“

Die Gedanken an den 25. Jahrestag der Friedlichen Revolution, an die Wiedervereinigung Deutschlands begleiteten uns bei der Gestaltung einer Sitzgruppe, der Erstellung von Zeitleisten und Bildern.

 

Die Brücke“ überwindet Hindernisse, verbindet und hebt Trennungen auf –

 

Deutschlands Einigung ist vollzogen.

Die Friedensschule auf Reisen

... zum Freizeitpark Plohn (s. auch unter "Aktuelles")

Gedenkfeier anlässlich der Reichspogromnacht in Plauen

 

Der Reichspogromnacht (09. November 1938), der auch die jüdische Synagoge in Plauen zum Opfer fiel, sowie den jüdischen Opfern sollte am Mittwoch, dem 12.11.2014, gedacht werden. Dazu lud der Oberbürgermeister der Stadt Plauen, Ralf Oberdorfer, zur Kranzniederlegung an die Engelstraße 15 (dem Standort der ehemaligen Synagoge) Funktionäre, Interessierte und auch Schüler der umliegenden Schulen ein.

Die Friedensschule unter der Leitung von Herrn Zimmermann folgte - wie jedes Jahr - dieser Einladung und die Klasse 7c durfte ihre Mitschülerinnen und Mitschüler bei dieser Gedenkfeier vertreten. Dabei besuchte die Klasse mit ihrem Geschichtslehrer, Herrn Bürger, zunächst den in der Scholtzestraße befindlichen „Stolperstein“, der an Julius Brandeis erinnert. Julius Brandeis wurde am 20. März 1933 von drei SS-Männern von Zuhause abgeholt, Richtung Thüringen gebracht und hinter Saalburg dann umgebracht. Damit gilt er als das erste jüdische Opfer der Stadt Plauen, zu dessen Gedenken nun die Schule einen Kranz anbringen ließ und Herr Bürger noch einige Worte sagte.

Danach machten sich die Klasse 7c, ihr Geschichtslehrer und Herr Zimmermann gemeinsam auf den Weg zur Engelstraße 15, um der Gedenkfeier beizuwohnen. Die Vertreter der Friedensschule erlebten eine sehr bewegende Gedenkfeier, die von mahnenden und eindringlichen Worten vonseiten der Redner, aber auch von zwei unter die Haut gehenden Singstücken geprägt war.

Gegen Ende der Gedenkfeier durften drei Schülerinnen der 7c noch einige Worte an die versammelten Menschen richten. Sie erinnerten an die Schicksale der jüdischen Kinder (manche jünger oder im gleichen Alter wie sie selbst) aus Plauen, die im Laufe der NS-Herrschaft ihr Leben lassen mussten. Gemeinsam legten sie zu deren Gedenken am Schluss auch einen großen Teddybären nieder, was für alle Versammelten ein bewegender Moment gewesen war, herrschte während dieses Aktes doch absolute Stille.